"Nein" zum Großkraftwerk Klagenfurt - Fragen an unsere Politiker

Fragen an die Politiker


Fragen an unsere Politikerinnen und Politiker von Stadt, Land und an Klagenfurt angrezende Gemeinden

 Wenn Sie eine Politikerin oder einen Politiker treffen, können Sie an diese eine Frage richten (z.B. Europawahl). Bitte teilen Sie uns die Antworten in der Rubrik Gästebuch mit.
  
01
Was rechtfertigt die Klagenfurter Stadtpolitiker, dass die 5-fache Menge des Stromeigenbedarfes durch das GDK Klagenfurt im umweltsensiblen Gebiet (Beckenlandschaft) erzeugt werden soll ?
02
Wohin wird der Stromüberfluss geliefert ? Wer ist der konkrete Abnehmer?
Abnahmegarantie ?
03
Wie soll die Verwertung der überschüssigen Wärmeerzeugung erfolgen ?
04
Vom WWF (World Wide Fund Nature) wurden 10 österr. Flüsse als besonders schützenswert aufgelistet, die durch Kraftwerksbetreiber nicht weiter beeinträchtigt werden dürfen. Darunter in Kärnten die Gurk.
Sind Sie dafür, dass die Gurk durch die Kühlwasserentnahme und die darauf erfolgende Rückführung von Heißwasser in ihrer ökologischen Einheit beeinträchtigt werden soll ?
05
Was ist der Grund, dass den Bürgern und den Medien das Vertragswerk (Verkauf der Stadtwerkeanteile) zwischen Stadt und Verbund vorenthalten wurde ?
06
Mainz wird als Referenzgaskraftwerk für Klagenfurt dargestellt, und soll nun aus Kostengründen bei der Gasversorgung auf Kohle umgestellt werden.
Welcher Ersatzbrennstoff ist für Klagenfurt vorgesehen ?
07
Ist Ihnen bekannt, dass selbst im günstigen Zeitraum (Winter)der Energieverlust durch den Betrieb des GDK größer, als die gesamte derzeitige Energieproduktion des bestehenden alten Fernheizkraftwerkes ist ?
08
Stimmt es, dass bereits jetzt für die Planung des GDK, (Gutachten, höchst fragwürdige Werbeaktionen usw.) Kosten in Höhe von ca. €100 Millionen aufgewendet wurden ?
09
Ist ihnen bekannt, dass für die Kühlung, der vor allem im Sommer überschüssigen Wärmeproduktion, auf den Grundwasserbestand der Klagenfurter Wasserwerke zugegriffen werden soll ?
10
Wissen sie eigentlich, dass bereits 1981 die Stadt Klagenfurt für die damalige Sicherstellung des Trinkwassers Zwangsenteignungen durchgesetzt hat ?
11
Sind Sie damit einverstanden, dass die Bürger der Stadt Klagenfurt ihr Trinkwasser einer gewinnorientierten Aktiengesellschaft zur Verfügung stellen sollen ?
12
Gibt es bereits entsprechende Wasser -Nutzungsverträge zwischen den Wasserwerken und der Betreibergesellschaft KEG des geplanten Gaskraftwerkes?
13
Sind sie dafür, das die Bürger von Klagenfurt in einem Volksentscheid über die Errichtung eines Großgaskraftwerkes in Klagenfurt am Wörthersee abstimmen ?
14
Wie viele Zig-Millionen sollen für das GDK noch aufgewendet werden, wenn man mit ca. 60 Millionen 2 umweltgerechte Biomasse -Kraftwerke errichten hätte können. Damit wäre die Wärmeversorgung für Klagenfurt bereits jetzt schon sichergestellt ?
15
Wissen Sie, dass von den angepriesenen 300 Arbeitsplätzen während der Bauphase bewiesenerweise (Timelkam) bis zu 90 % davon Arbeiter aus den ehemaligen Ostblockstaaten (Rumänen,Tschechen, Slowaken, Polen sogar Ägypter, welche in Containern auf der Baustelle hausten, sich mit mitgebrachten Lebensmitteln versorgten und deren Gehälter nicht in Österreich auf österreichischem Lohnniveau bezahlt worden sind. Warum wird diese Lüge der Betreiber von den Politikern 1 zu 1 übernommen. Wie kann man dabei von Wertschöpfung für unsere Region reden ?
16

Können Sie, wie der Betreiber, den Klagenfurter Bürgern garantieren, dass die für das GDK notwendige Gasversorgung auch in den nächsten 10 - 20 Jahren noch gewährleistet ist, und dass im Energiebereich dadurch keine gravierenden Teuerungswellen auf die Bürger der Stadt Klagenfurt zukommen werden ?
Was ist danach ?
Warum nicht gleich jetzt umstellen ?
Ist dies für eine "Übergangslösung" nicht zu teuer ?

 
Die Politikerinnen und Politiker können jederzeit in unserem Gästebuch zu den Fragen Stellung nehmen.
Bürgerinnen und Bürger können im Gästebuch weitere Fragen stellen, welche in diese Liste aufgenommen werden.

 

 Großkraftwerk Klagenfurt - Bürgerinitiative Wer sich jetzt wehrt, zeigt Verantwortung!